Gestern Abend fiel dann endgültig meine Entscheidung im Hinblick auf das Glasperlensymposium in Wertheim. Über 500 km und mindestens 6 Stunden Fahrzeit waren mir schlicht und einfach zuviel, zumal ich Autofahren im Gegensatz zu früher aufgrund der zunehmenden Rücksichtslosigkeit und Agressivität immer mehr als Stress empfinde. Da kommt man heutzutage leider immer häufiger ohne eigenes Zutun in Situationen, in denen man hinterher nur von Glück sagen kann, dass man da mit heiler Haut an einer Katastrophe vorbeigeschlittert ist, an der man noch nicht mal im geringsten Schuld gehabt hätte.
Nächstes Jahr starte ich einen neuen Wertheim-Anlauf und plane dann gleich das ganze Wochenende dafür ein.

Heute also kein Glasperlenrausch, stattdessen war ich bei dem herrlichen Herbstwetter auf einem Antik- und Trödelmarkt am Rhein. Erstaunlich, was dort alles verkauft wurde. Ich bin ja nicht so der Fan von alten Dingen, aber ab und an gibt es Sachen, die mir auch gefallen, Glaskaraffen, Körbe und solche Sachen z. B.
Hach, und dann saßen da doch an einem Stand tatsächlich alte Teddys herum… Um einen süßen kleinen, der mit einer putzigen Lederhose, kariertem Hemd und Lederrucksack ausgestattet war, bin ich immer wieder herumgeschlichen und versuchte standhaft zu bleiben. Das fiel mir dann auch gar nicht mehr so schwer, als ich den Preis hörte…. Zu dumm, dass ich meine Digi zuhause vergessen hatte, sonst könnte ich Euch jetzt wenigstens ein Bild zeigen, damit Ihr meine Standhaftigkeit bewundern könntet, grins.
Gekauft habe ich dann doch etwas. Nein, keinen Teddy – Ihr werdet staunen, was ich gefunden habe…

Ehrlich, ich kann nix dafür, dass die da herumstanden und mir sofort ins Auge fielen! Die reinste Provokation, jawohl! Falls Ihr Euch jetzt fragen solltet, wieso ich „die“, also in der Mehrzahl schreibe: Naja, ich konnte doch nicht das kleinere Pilzchen so ganz alleine da stehen lassen, also habe ich mir gleich zwei dieser tollen Holzpilze gegönnt. Der größere von beiden (oben auf dem Bild) ist aus dem Holz eines Pflaumenbaumes, der kleinere aus einer alten Plantane. Einen dritten, der einen braunen statt rotgetupften Hut hatte, habe ich aber anstandshalber dort gelassen, sozusagen aus moralischen Gründen, kicher.
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