erstrahlt das keine Bad. Es ist zwar noch nicht ganz fertig, Duschwand und Spiegelschrank fehlen noch, aber der Rest kann sich sehen lassen. Gestern habe ich ein wenig dekoriert und allmählich wird es dort nun etwas „wohnlicher“. Der Herr Glasperlengarten und ich erschrecken uns immer noch, wenn wir die Tür aufmachen, es sieht noch alles ein bisschen fremd und so völlig anders aus als vorher und noch ist es nicht richtig zu „unserem“ kleinen (Gäste)Bad geworden. Naja, diese Moosgrün mit den grau-grünen Fliesen hatten wir ja auch Jahrzehnte tagtäglich vor Augen und müssen uns nun erst mal an den hellen, freundlichen Anblick gewöhnen.
Der schwarze Fensterrahmen wird in nächster Zeit auch noch unter weißer Farbe verschwinden, ebenso die Innentür. Da brauch ich aber noch ein bisschen Zeit, bis ich Herrn Glasperlengarten davon überzeugt habe, dass das besser aussieht… Veränderungen sind hier nämlich nicht immer so einfach. Aber wie ich auf anderen Blogs gelesen habe, bin ich da wohl nicht die Einzige… Und vom neuen Bad ist er ja auch nun dermaßen begeistert, dass er heimlich schon den Plan geschmiedet hat, die dunklen Fliesen im Flur durch helle zu ersetzen… Hatte ich schon erwähnt, dass ich Durcheinander, Dreck und Staub hasse?

Erstaunlich für mich ist, wie schnell man den ganzen Staub und Dreck, den eine solche Renovierung mit sich bringt, vergessen kann. Aber das wird ja nicht lange so bleiben, denn im neuen Jahr steht die große Badrenovierung an. Das wird sicherlich noch schlimmer werden, denn das Bad ist in der ersten Etage und somit wird alles durchs Treppenhaus und Flur transportiert werden müssen.
Heute ist hier ein solch mieses Wetter, dass ich einen Stick- und Nähnachmittag geplant habe. Vorausgesetzt, man lässt mich. Das ist nämlich mit Klein-Kater alles andere als einfach. Der hockt immer völlig fasziniert auf meinem Schoß und guckt der ratternden Nadelfee zu. Ich fürchte, eines Tages hat er dann bestickte Pfötchen…
Advertisements