17 Uhr und es ist fast stockdunkel. Die richtige Zeit, um es sich bei einer Tasse Kaffee oder Tee im Sessel oder auf der Couch gemütlich zu machen, ein schönes Buch zu lesen und die Stimmung bei Kerzenlicht zu genießen. Das ist hier momentan wegen des Wirbelwindes auf vier Pfoten gar nicht so einfach, weil der Mini-Tiger ja alles untersuchen muss. Scheinbar hat er gemerkt, dass man mit Kerzenlicht nicht spielen kann, weil es heiß ist und lässt nun wenigstens meine Lichtbeutel in Ruhe. 
Gestern Nachmittag habe ich ein paar Stunden an meinen beiden Nadelfeen gesessen, immer wieder unterbrochen von Spieleinlagen mit Klein-Kater. Aber ich habe meine Mitteldecke mit dem winterlichen Beerenmuster fertig nähen und besticken können. Und ein süßer Lichtbeutel mit einem kleinen Reh ist auch noch entstanden.
Die Decke lässt sich leider nur sehr schlecht fotografieren. In Wirklichkeit sieht sie nämlich viel schöner aus und ich freu mich, dass sie nach anfänglichem Malheur mit der großen Stickfee gestern fertig geworden ist. Stickfee Rubinchen hat (abgesehen vom ständigen Fadenriss) auf der Unterseite die Fäden dermaßen verhuddelt, dass irgendwann gar nichts mehr ging. Ich hab die Maschine dann halb auseinander genommen, gesäubert und ….. nix ging, egal was ich auch machte. Stickfee zickte herum wie noch nie. Ich habe sie aus- und wieder angeschaltet – wieder nichts, das Vlies gewechselt und verstärkt. Sie stickte das braune Garn einfach nicht. Dann habe ich ihr gedroht, sie entweder aus dem Fenster zu werfen oder gegen eine andere Maschine umzutauschen. Ob Ihr´s glaubt oder nicht, nach erneutem Aus- und Anschalten ging es dann. Das Ergebnis seht Ihr oben.

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