Unser Bad steigt im wahrsten Sinne des Wortes jeden Tag mehr wie Phoenix aus der Asche. Am Wochenende haben wir tapeziert und gestern habe ich fleißig gepinselt. Nun erstrahlt die Schräge, unter der bisher die Badewanne ihr Domizil hatte, in strahlendem Weiß. Der bisher braune Rolladenkasten (wie um Himmels Willen konnte ich bloß auf die Idee kommen, ihn damals dunkelbraun zu streichen???) in seinem neuen weißen Anstrich ist nicht mehr wieder zu erkennen und mittlerweile geraten auch die Stauborgien der vergangenen Wochen langsam in Vergessenheit. Herr Glasperlengarten hat begonnen, die weiße Holzdecke anzubringen. 
Unser „Gruselkabinett“ vorher …
Hier ist die Schräge noch nicht tapeziert und gestrichen – und links strahlt der Rolladenkasten noch im frischen Braun… :-))). Das sieht mittlerweile schon wieder alles anders aus.
Ich freu mich auf das neue helle Bad, wenn es fertig ist. Naja, das dauert wohl noch, denn von den bestellten Möbeln gibt es bisher noch keine Spur und der Mensch, auf den wir schon seit zwei Wochen warten, damit er die Duschwand ausmisst, war auch noch nicht da… Aber er kommt, genauso wie die Möbel – sagte gestern jedenfalls der Mensch von der Installationsfirma… Die Frage ist wann, aber mittlerweile nehme ich selbst das gelassen. Allerdings habe ich mich in den letzten Wochen oft gefragt, wie eine solche Badrenovierung vonstatten geht, wenn man nicht so eine Ausweichmöglichkeit hat wie wir mit dem kleinen Gästebad. Wochenlang nicht duschen, ständig das Bad der Nachbarn belagern, ins Hotel ziehen, im Garten duschen oder wie??? Wie geht das?
Ich hoffe, dass ich bald mal wieder Zeit finde, endlich meine Nadelfee rattern zu lassen. Bisher steht sie ja noch gut verpackt und vor Staub geschützt im Nähzimmer. Da die Staubphase aber nun vorbei ist, habe ich sie gestern schon mal ausgepackt. Allmählich geht aber nun auch draußen die Gartenarbeit los. Endlich, kann man da wohl sagen. So spät wie dieses Jahr war ich noch nie dran. Kein Wunder bei dem Winterwetter, das uns noch bis vor wenigen Tagen im Griff hatte. Ich glaube, wenn ich heute Mittag aus dem Büro komme, muss ich unbedingt mal beim Gartencenter vorbei. Die Blumenkübel vor der Haustür wollen endlich „entwintert“ werden und warten sehnsüchtig wie ich auf frische und fröhliche Frühlingsfarben. 
Übrigens haben sich Sir Henry und die kleine Nervensäge auf ihrem Blog auch mal wieder gemeldet. Ich glaube, insbesondere Sir Henry wird froh sein, dass es hier im Haus endlich mal wieder ruhiger zugeht. Er ist sichtlich genervt und verbringt die meiste Zeit draußen (auch nachts), während der kleine Kater das alles mehr oder weniger spannend und interessant findet und seine Nase überall reinsteckt.
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