Doch! Bei uns kommt nämlich von „NICHTS“ das hier:

„Nichts“ heißt, ich hatte dieses Jahr den Zeitpunkt für´s Kartoffelpflanzen verbummelt, aber in der Komposterde müssen noch zwei alte Knollen drin gewesen sein, so dass es bald im Frühbeet fröhlich vor sich hin wucherte. Und heute war es dann so weit, ich habe sie ausgebuddelt.
Mit den den anderen Anpflanzungen und Aussaaten haben wir teilweise nicht so großes Glück. So wurde die zweite Salatpflanzung zum Beispiel restlos von den Schnecken dahin gerafft (klar, die armen Tiere müssen ja auch von irgendwas leben, aber doch nicht unbedingt von unserem Salat…). Die ausgesäten Möhren sind recht klein gewachsen und sind auch nicht besonders aromatisch, jedenfalls nicht so wie die vom letzten Sommer. Und der Broccoli hat es vorgezogen, sich von unsichtbaren Schädlingen fast restlos zerfressen zu lassen. Eine magere Ernte hat er uns gegönnt, danach habe ich ihn ausgerissen.
Gefreut haben wir uns dieses Jahr auf die offensichtlich große Apfel- und Birnenernte, denn so voll hingen unsere Bäume noch nie. Von der Vorstellung vieler Birnen müssen wir uns aber verabschieden, denn vor kurzem schlug der Birnenrost zu und seit ungefähr eineinhalb Wochen platzen die Früchte der Alexander-Lukas-Birne und verschimmeln vor unseren Augen am Baum. Der andere (Williams-Christ) hat zwar auch den Rost, aber offensichtlich scheinen die Früchte verschont zu bleiben. Ich hoffe, das bleibt bis zur Reife so, denn diese Birnen schmecken einfach köstlich. 

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