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Sportlich, sportlich, denkt Ihr nun bestimmt. Dabei ist meine schweißtreibende Unternehmung gestern aus einem ganz anderen Grund gestartet. Eine Bekannte hatte sich bei ihrem Besuch vor einigen Tagen in meine gestickten Untersetzer verguckt und mich gefragt, ob ich ihr auch welche machen würde. Natürlich würde ich und gestern war das ideale Wetter dafür, denn es regnete fast unentwegt.

Sticken verbraucht Kalorien! Das glaubt Ihr nicht, oder? Stimmt aber. Ich hab jetzt den Beweis dafür und kann diese gewagte Behauptung sozusagen wissenschaftlich aus eigener Erfahrung untermauern ;-). Während meine Nadelfee fleißig vor sich hinschnurrt, mache ich während des Stickvorgangs meistens nebenbei noch etwas anderes. Bügelwäsche gab es nicht, also was tun? In meinem Nähzimmer steht so ein Ganzkörpertrainingdings. Wie gesagt, das steht seit langem da einfach so herum, unbeachtet, unbenutzt, weil meistens (nun ja, eigentlich fast immer) so ein komisches Tier names „Innerer Schweinehund“ das Spiel „Ich müsste endlich mal wieder…“ gewinnt. Bestimmt kennt Ihr das, oder?

Gestern hat Schweinehund „Jimmy“ verloren! Während meine Nadelfee ratterte, drehte ich nämlich Runde um Runde auf dem Trainingsdings, stieg zwischendurch nur kurz ab, um die Farbe zu wechseln. Dann ging es weiter, bis die Nadel das nächste Muster fertig hatte. Als der Untersetzer gestickt war, hatte ich 205 Kalorien abgestrampelt und war mit 820 Umdrehungen 1850 m weit gekommen! Das war der reinste Spaß, ehrlich. Drei Glasuntersetzer sind fertig geworden, wovon ich mir zwei redlich erstrampelt habe (beim ersten versuchte „Jimmy“ mich noch von meinem Vorhaben abzubringen).

Diese beiden habe ich für mich gemacht. Sie passen farblich toll zu den bunten Sommerkissen vom letzten Jahr. Die anderen sind in Grün. Ich zeige sie Euch, wenn ich sie fertig gestickt habe.

 

Mit den Untersetzern gehe ich nach langer Zeit endlich mal wieder zum Creadienstag und bin gespannt, was es dort Schönes zu entdecken gibt.

Habt einen schönen Tag.

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