Diese ständigen extremen Wetterkapriolen schaffen mich. Vorgestern über 30°, gestern Temperatursturz und Wolkenbrüche, heute soll das Thermometer wieder gen 30° klettern und in den nächsten Tagen noch weiter. Dazu wird es aufgrund des Regens sicherlich auch wieder recht schwül. Aber wenigstens gab es angenehme Nachttemperaturen. Die Regentonnen füllten sich gestern im Handumdrehen, so schnell konnte man gar nicht gucken und liefen dann über.

Vorsorglich hatte ich Blumentöpfe und -kübel am Morgen noch schnell unter das schützende Dach geräumt. Die Kübel, die aufgrund ihres Gewichts ständig dem Wetter ausgesetzt sind, sind mittlerweile ziemlich verregnet. Ich werde die Blumen bald ersetzen müssen, denn wirklich schön sehen sie nicht mehr aus.

Den völlig verregneten Nachmittag habe ich für weitere Schmetterlingsstickereien genutzt (die zeige ich Euch morgen), während mich für die beiden angefangenen Quilts schon seit längerem die Nählust verlassen zu haben scheint. Ich schieb´s einfach mal auf die Wetterextreme und bin mir sicher, dass die Quiltlust bei sinkenden Temperaturen wieder kommen wird. Das war ja im vergangenen Jahr bei meiner ersten Decke genauso. Die lag wochenlang auch unangetastet im Nähzimmer und wartete geduldig darauf, dass ich mich wieder um sie kümmern würde. Einmal angefangen wuchs die Quilt- und Nählust wieder, als die Temperaturen sich endlich wieder in meinen Wohlfühlbereich bewegten.

Nächste Woche sind hier bei uns die Ferien vorbei und die Schule beginnt wieder. Dann werden die Sommersachen in den Geschäften verschwinden und Herbst- bzw. Winterware Platz machen. Wann wohl dieses Jahr die ersten Dominosteine in den Regalen auftauchen werden und der erste Weihnachtsmarkt aufgebaut wird. Vorgestern habe ich einen Fernsehbericht gesehen, in London ist in einem Geschäft bereits Weihnachtszeit… Verkehrte Welt, oder?

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