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Und so soll man schlafen können? Ja, man kann. Sehr gut sogar. Und nicht, dass Ihr jetzt denkt, wir hätten hier eine Baustelle. Nein, haben wir nicht (jedenfalls noch nicht…). Und dennoch gibt es Holzspäne in meinem Bett. Die sind allerdings schön verpackt und duften herrlich. Mit geschlossenen Augen kann man den Eindruck gewinnen, dass man sich mitten im Wald in wunderbar frischer würziger Luft befindet. Ein Holzhaus am Waldrand ist ja schon immer mein großer Traum. Da sich dieser nicht „einfach so“ erfüllen lässt, habe ich eben ganz klein mit einem Kissen angefangen :-). Und dieses Kissen hat es in sich, Zirbelholzspäne nämlich. Man mag es glauben oder nicht (ich gestehe ehrlich, dass ich anfangs ziemlich skeptisch war), Zirbelholz soll sich wohltuend auf den Schlaf und die Gesundheit auswirken. Wie sicherlich viele von Euch, habe ich schlafmäßig einige Probleme. Ich habe zwar auch jetzt nach wie vor Phasen, in denen ich viel zu früh wach werde, aber die Schlafqualität als solche hat sich auffallend verbessert. So tief habe ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr schlafen können und egal, wieviel oder wie wenig Stunden ich  im Schlaf verbracht habe, ich fühle mich ausgeruht und nicht wie sonst müder, als ich abends ins Bett gegangen bin. Es muss also etwas dran sein am Mythos „Zirbel-/Zirbenholz“ (beide Schreibweisen scheinen übrigens gebräuchlich zu sein).

Zirbel/n, auch Arve genannt, wachsen in Höhe ab 1.300 m, erreichen Höhen bis 25 m und können bis 1000 Jahre alt werden. Im Schnitt wird sie jedoch nur 200 – 400 Jahre alt. Sie gehört zur Familie der Kieferngewächse. Ihr Holz duftet sehr aromatisch und soll nach einer Studie durch die ätherischen Öle eine deutlich reduzierte Herzfrequenz, nämlich ca. 3500 Herzschläge weniger pro Tag bewirken (dies entspricht in etwa einer Stunde Herzarbeit) und damit die Erholungsfähigkeit schon in der ersten Tiefschlafphase verbessern.  Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, dass es wirklich so ist.

Damit ist nun das Rätsel aus dem letzten Posting gelöst: Ich habe ein Wunschkissen genäht und dieses mit Zirbenholzspänen gefüllt. Bin schon ganz gespannt, was die neue Kissenbesitzerin demnächst berichten wird.

Falls Ihr Euch auch ein solches „Tiefschlaf-Kissen“ zulegen wollt, achtet bei den Holzspänen* darauf, dass sie luftgetrocknet und entstaubt sind und von zertifiziertem Holz stammen. Die Mehrausgaben lohnen sich. Die preiswerteren Späne stammen aus Kammertrocknung und sind oftmals nicht entstaubt. Diese Art der Trocknung hat außerdem Auswirkungen auf die Intensität des Duftes, der Haltbarkeit und das Aroma. *Anbieter finden sich im Internet (Tante Guugel weiß Bescheid), viele davon sind Schreinereien, die Zirbenholzmöbel herstellen.

Ich verschwinde dann mal wieder im Nähzimmer. Diesmal keine Holzspäne unter Stoff verstecken, sondern dort tut sich Geheimnisvolles, worüber ich aber leider noch nicht berichten und auch nichts zeigen kann.

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