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Von meinen bisherigen Zirben-Erfahrungen habe ich Euch ja schon im letzten Posting berichtet. Bisher durfte ich nur ein ziemlich kleines Kissen mein Eigen nennen, gerade mal 20 cm groß. Aber nun sollte es unbedingt ein größeres werden, auf dem man auch liegen kann. Ein nur mit Spänen gefülltes Kissen eignet sich nicht zum Liegen. Es ist schlicht und einfach zu hart. Im Handel sind für viel Geld Kissen erhältlich, deren Zirbenholzinhalt mit Schafswolle vermischt ist und auf denen man dann auch liegen kann. Mir kam eine andere Idee: Ich kaufte mir ein Schafswollvlies in der Größe 40 x 40 cm, fand in meinem Schrank zwei wunderschöne gut abgelagerte Stöffchen und legte los. Zuerst hatte ich die Idee, eine Seite mit dem Vlies zu quilten. Aber erstens war das Vlies dafür viel zu dick und dann hätte ich auch meine Idee des Wechselkissens nicht umsetzen können, weil das Vlies ja mit dem Stoff verbunden gewesen wäre und die Rückseite des Kissens vlieslos bleiben sollte. Jetzt habe ich ein schickes Wendekissen:

Bei dem hiesigen grottenschlechten Wetter lassen sich die Farben leider nicht so realistisch fotografieren.

Das Schafvollvlies liegt lose in der Kissenhülle (das ist dann die Kissenseite, auf der man liegen bzw. schlafen kann). Das eigentliche Inlet ist mit Zirbenholzspänen gefüllt und liegt hinter dem Vlies. Wenn ich auf der anderen Kissenseite liegen möchte, brauche ich nur Vlies und Inlet zu tauschen. Als Kissenverschluss habe ich diesmal keinen Hotelverschluss genäht, damit wäre das Wechseln von Vlies und Inlet nicht so gut gegangen. Ein Reissverschluss hat sich ebenfalls nicht angeboten, denn darin hätte sich beim Öffnen oder Schließen ständig das Vlies verheddert. Stattdessen habe ich an der Kissenöffnung Kamsnaps angebracht. Das ist ideal und sieht zudem auch noch gut aus.

Ach ja, ich habe heute Nacht prima und im Tiefschlaf auf meinem wunderbar duftenden Kissen geschlafen ;-).

 

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