Düsterer Himmel und immer wieder Gewitter mit wolkenbruchartigen Regenfällen.

Die Gartenlust ist mir ziemlich vergangen. Als wir aus dem Urlaub kamen, hatten die Schnecken trotz Schneckenkragen und sonstigen Vorsichtsmaßnahmen gewütet – vom Salat standen nur noch kümmerliche Reste und von den Bohnen reckten sich abgefressene Stiele dem Licht entgegen. Bohnen habe ich noch mal nachgesteckt, wovon zwei Pflänzchen es bisher geschafft haben, die Stange zu erreichen. Die anderen kommen nur ganz zögerlich aus der Erde. Bei dem vielen Regen platzen jetzt die Kirschen und den Rest besorgen die Vögel, die sich an den beiden Bäumen gütlich tun. Die Kübelkirsche scheinen sie bisher noch nicht entdeckt zu haben, das lässt hoffen.

Bobby-James, dessen Zuhause der alte Kirschbaum ist, hat dieses Jahr soviel Blütenstände wie noch nie. Inzwischen sind sie fast alle verregnet und viele Blütenblätter sind verfault und abgefallen. Zum Glück konnte ich in den wenigen trockenen Stunden noch ein paar schöne Fotos machen. Und auch die ungewöhnlich vielen Hummeln und Bienen summen unüberhörbar in den verbliebenen Blüten herum. Es liegt sogar ein feiner Rosenduft in der Luft, wenn man in die Nähe des Rosen-Kirschbaums kommt.

Und dann habe ich noch an den in diesem Jahr wieder reichlich tragenden Apfelbäumen so eine Art Spitzendürre entdeckt. Die Blätter werden silbrig und welk und an der Ober- und Unterseite zeigt sich ein weißer schimmelartiger Belag. Weiß jemand, was das ist (ein Pilz?) und was man eventuell dagegen tun kann?

Und nicht vergessen: Meine Bäumchen-Wechsel-Dich-Verlosung läuft noch bis zum 25.6.!

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