Ich lese kaum noch Zeitung, gucke wenig Fernsehen und Nachrichten. Jedes Mal, wenn ich es doch tue, rege ich mich auf oder möchte schon wieder in den Tisch beißen … Gestern war es mal wieder so weit. Da springt mir ein Artikel über eine geplante Gesetzesnovelle für NRW im Naturschutz ins Auge, nach der abgestorbene Bäume im Wald verbleiben sollen. Ob das gut und richtig, sinnvoll oder nicht ist, darüber kann man streiten. Aber darum geht es mir gar nicht. Was mich auf die Palme bringt ist das, was ein Waldbesitzer von sich gegeben hat und prophezeite: Die Absicht, ca. 15 % nordrheinwestfälischer Landesfläche unter Naturschutz zu stellen sei ein massiver Eingriff in das Privateigentum, was zur Folge haben wird, dass die Waldbesitzer ihre Wälder „prophylaktisch“ abholzen“. Leidtragender sei dann die Natur…

Prophylaxe??? Prophylaxe wofür? Prophylaxe für den Geldbeutel der Waldbesitzer… Weil man mit abgestorbenen Bäumen kein Geld mehr machen kann, werden demnächst alle gesunden Bäume radikal umgelegt? Oder hab ich das jetzt alles nur falsch verstanden?

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“ (Weissagung der Cree)

 

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