Den gestrigen Tag haben wir bei dem herrlichen Sommerwetter im Garten verbracht. Dieses Jahr können wir uns nicht nur an den reich tragenden Obstbäumen erfreuen, sondern endlich wieder auch an Schmetterlingen. Im Gegensatz zum letzten Jahr, in dem sich noch nicht einmal eine Handvoll blicken ließ, flattern die bunten Falter in diesem Jahr wieder ein bisschen mehr durch unseren Garten. Das ist aber längst kein Grund zum Aufatmen, denn erst neulich habe ich über eine Forschungsstudie gelesen, in der über den starken Rückgang des Schmetterlingvorkommens berichtet wurde. Die aus der Kindheit bekannten Arten wie Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs, Schwalbenschwanz und viele mehr, habe ich schon seit vielen Jahren nicht mehr gesehen oder nur noch ganz vereinzelte Exemplare.

Um so mehr habe ich mich gestern über diesen himmelblauen Gesellen gefreut, der sich eine ganze Weile in den Blüten der Fetthenne aufhielt:

Seht Ihr ihn?

Ganz vorsichtig ein bisschen näher herangerückt:

Und noch näher:

Hier gibt es noch mehr Schmetterlinge zu sehen, die früher oft in unseren Gärten herumflatterten und die man heute leider nur noch selten oder auch gar nicht mehr zu Gesicht bekommt. Ich finde es traurig, was wir aus unserer Welt und Umwelt gemacht haben und immer noch weiter tun. Letztendlich wird es auch uns und unser aller Leben betreffen, denn es sind ja nicht nur Schmetterlinge, die immer weniger werden und aussterben. Man denke nur mal an das große Bienensterben… Ich alleine werde ganz sicher nicht die Schmetterlinge retten können, aber ich kann einiges für sie im Garten tun und damit werde ich mich in nächster Zeit mal näher beschäftigen.

Habt alle einen schönen Start in die neue Woche!

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