Wie versprochen, berichte ich Euch heute ein bisschen vom idyllischen kleinen Städtchen Stolberg im Südharz.

Auf unserer diesjährigen Harzreise war uns der Wettergott besser gesonnen als im letzten Jahr. Unsere Ausflugsziele beschlossen wir immer ganz spontan beim Frühstück und Blick aus dem Fenster. Beste Freundin schlug eines Morgens vor, das alte Städtchen Stolberg zu besuchen und das war eine gute Entscheidung, wie sich herausstellte. Wir erreichten unser Ziel nach einer ca. 40 km langen Fahrt durch die in Herbstfarben leuchtende Harzer Berglandschaft. Ich verliebte mich auf der Stelle in das zauberhafte Örtchen mit seinen vielen Fachwerkhäusern. Solche alten Fachwerkbauten hatten schon immer magische Anziehungskraft auf mich und hier waren auf einem Fleck unzählige von ihnen versammelt, eines schöner restauriert als das andere.

Stolberg ist recht klein und hat ca. 1400 Einwohner. Bis 2010 besaß der beschauliche Ort Stadtrecht, dann wurde er in die Gemeinde Südharz eingemeindet. Gegründet wurde er vor über 1000 Jahren als Bergbausiedlung. Bis Anfang des 17. Jahrhunderts förderte man Eisen, Kupfer, Silber, Zinn und Gold.

Einen Besuch im Keks-Paradies sollte man nicht verpassen. Auch wir konnten dem Duft nicht widerstehen und waren im Werksverkauf… Ich sag nur: Weihnachtszeit, Zimtsterne, Spekulatius, handgemachte Pralinen und Schokoladenspezialitäten und noch vieles mehr… Aber nicht nur deshalb möchte ich irgendwann noch einmal nach Stolberg. Neben Quedlinburg und Wernigerode ist das für mich der schönste Ort im Harz und ganz sicher gibt es dort noch viel Schönes zu entdecken. Wernigerode kam uns in diesem Jahr touristisch ziemlich überlaufen vor. Jedenfalls war das in diesem Jahr so. Quedlinburg dagegen machte bei unserem erneuten Besuch einen gemütlicheren Eindruck, was auch daran liegen kann, dass die Stadt größer ist und sich die vielen Besucher in den zahlreichen Gassen verlaufen.

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