Sie hat nicht nur mit der bevorstehenden Advents- und Weihnachtszeit zu tun – meine Backlust. In immer unbeständiger und unruhiger werdenden Zeiten wie diesen sehnt sich der Mensch u.a. nach Sicherheit und Werten. Selbstgemachtes hatte bei mir schon immer einen hohen Wert und dazu gehört auch die Nahrungsherstellung. Brotbacken habe ich buchstäblich als „Seelennahrung“ gerade wieder entdeckt. Nicht nur kreisende Gedanken kommen beim Kneten des Teiges zur Ruhe, es macht mir auch großen Spaß zu sehen, wie aus wenigen Zutaten qualitativ hochwertiges und wohlschmeckendes Backwerk entsteht. Ein Brot im Laden ist schnell gekauft, aber was ist da alles drin? Bei meinem eigenen Brot weiß ich es genau und der Duft, der beim Backen durch´s ganze Haus zieht, der ist echt. Für mich ein ganz besonderes Vergnügen, denn ich kann aufgrund einer Glutenunverträglichkeit kein „normales“ Brot essen und betrete schon seit vielen Jahren keine Bäckerei mehr.

Zurück zur hauseigenen Backstube. Nachdem das Rosinenbrot von neulich ein voller Erfolg war, habe ich gestern einen anderen Stuten gebacken. Diesmal einen Quark-Rosinen-Stuten und nicht mit Hefe, sondern Backpulver. Den im Rezept angegebenen Magerquark habe ich durch Skyr ersetzt, es ist also ein Skyr-Rosinen-Brot geworden  :-).

Hier das Rezept (Zubereitungszeit maximal 15 Min., Backzeit ca. 1 Std. – nach 55 Min. Stäbchenprobe machen!)

  • 125g Zucker (ich habe wie immer etwas weniger genommen)
  • 2 Eier
  • gemahlene Vanille (oder 1 Päckchen Vanillezucker)
  • 500 g Skyr / oder Magerquark
  • 4 Eßlöffel Öl
  • 200 – 250 g Rosinen (ich habe nur 200 g verwendet, das erschien mir genug
  • Wer mag, kann dem Teig noch etwas Zimt zugeben (habe ich gemacht)

Alle Zutaten gut verrühren.

  • 500g Mehl und 2 Päckchen Backpulver vermischen (eventuell durchsieben) und sorgfältig unterheben. Wenn der Teig zu fest ist, ca. 1/8 l Milch oder mehr/weniger dazu geben. Den Teig in eine gefettete Backform füllen und bei 170° (Umluft) 55 – 60 Minuten backen.

Wir haben das Rosinenbrot heute Morgen zum Frühstück angeschnitten. Köstlich kann ich nur sagen! Ein Allroundtalent, denn man kann es pur, mit Butter, Marmelade, Apfelkraut usw. genießen oder sogar als Kuchen.

Wer es nachbackt: Lasst es Euch schmecken!

Verlinkt habe ich mein Skyrbrot mit dem heutigen RUMS

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