Unbekannter Gast

Weiß jemand von Euch, welche Pflanze das ist? Sie taucht in den letzten Tagen vermehrt im Garten an verschiedenen Stellen auf und wächst ziemlich schnell.

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Plötzlich und unerwartet

oder: Pausen sind nicht gut!

Kann ja nichts passieren, ich mache ja Pause und arbeite dementsprechend selten auf dem Blog. Jedenfalls habe ich mir das so gedacht. Ein typischer Fall von „Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“…

Hinter meinem Rücken ist hier etwas im Gange, das ich mir immer noch nicht erklären kann. Langsam glaube ich, man darf/sollte das angespannte Verhältnis zwischen WordPress und Blogspot nicht kritisieren 😉 . Das Imperium schlägt sonst zurück – oder so ähnlich… Ja wirklich. Bei mir ist das so. Ich traute zuerst meinen Augen nicht, weil ich dachte, das kann einfach nicht sein. War es aber! Auch beim zweiten Blick war und blieb sie verschwunden: Meine interne Leseliste über Eure Blogs, die ich mir im Reader von WordPress angelegt hatte, war auf einmal von jetzt auf gleich um mindestens 75 % geschrumpft! Man könnte auch sagen: Bis auf einen kläglichen Rest waren fast alle Blogs verschwunden! Es sind mit zwei oder drei Ausnahmen ausschließlich Blogs von Blogger… Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, oder?

Mühsam habe ich die Leseliste inzwischen rekonstruiert, jedenfalls soweit mir mein Gedächtnis auf die Sprünge geholfen hat. Ein Gutes hatte die dubiose Aktion aber auch: Die Liste ist jetzt aufgeräumt und übersichtlich. Alles hat zwei Seiten – oder so ähnlich 🙂

Ach ja, noch etwas war beim Rekonstruieren der Liste höchst merkwürdig: Nach der Angabe der Blogadresse kam ausnahmslos bei allen Blogspot-Adressen die Meldung, dass der Blog unter der angegebenen Adresse nicht zu finden sei – ob ich ihn denn trotzdem abonnieren wolle… Ja, was denn nun? Die Blogs gibt es gar nicht, aber ich kann sie trotzdem in meiner Liste lesen? Ist ja lustig…

Ich ziehe jetzt mal vorsichtshalber den Stecker uns sammel nachher die beiden Fellnasen ein, die sich irgendwo im lichten Schatten verkrochen haben, denn am Horizont wird es langsam immer finsterer. Kommt gut durch den Gewittersonntag mit den höchst unangenehmen schwülen Temperaturen und bleibt von Unwetterschäden verschont!

Blütenrausch und ungebetene Gäste

Mich gibt´s noch  🙂

Ich tauche nur kurz aus der Mailpause auf und möchte Euch ein schönes langes Wochenende wünschen. Das Wetter ist traumhaft und die Temperaturen (noch) erträglich. Gartengenießerzeit!

Das Blütenmeer im Garten nimmt täglich immer größere Ausmaße an, die Anzahl der ungebetenen Gäste leider auch. Über Nacht haben sich unzählige schwarze Läuse auf den Kirschbäumen angesiedelt, hauptsächlich an den Zweigspitzen. Manche Blätter sind von unten fast durchgehend schwarz! Laus an Laus! Bei der Kübelkirsche konnte ich sie mit einer Sprühaktion halbwegs erfolgreich in Schach halten. Die alten Kirschbäume sind zu groß. Und nein, ich habe keinen Chemiecocktail gespritzt! Ich habe Großmutters Rat befolgt und Seifenlauge verwendet. Es hilft. Inzwischen haben grüne Läuse meine Rosen überfallen und etliche kleine Raupen habe ich auch schon abgesammelt.

 

Beim abendlichen Gartenrundgang entdeckte ich gestern, dass die Bobby-James-Rose im alten Kirschbaum auf einmal gelbe Blätter bekommt. Gedüngt habe ich sie im Frühjahr, und noch vor wenigen Tagen sah sie grün und gesund aus. Was nun? Habt Ihr einen Rat?

 

Einen Rat brauche ich auch für meinen Rhododendron, dessen Blätter nämlich so aussehen:

Bevor ich ihn abschneide oder völlig aus dem Beet entferne, hat vielleicht jemand von Euch einen Rat, was ich noch machen kann? Er steht in Rhododendronerde und wird auch ausreichend gedüngt. Ich denke, es sind die Schäden der Rhododendronzikade, die ihn im letzten Jahr heimgesucht hat. Die zweite Pflanze, die an anderer Stelle im Garten steht und ebenfalls befallen war, habe ich vor einigen Wochen radikal abgeschnitten. Mittlerweile treibt sie wieder aus und sieht bisher gesund aus. Sie darf vorerst bleiben…

Und jetzt findet Ihr mich wieder im Garten. Bevor es zu heiß wird, werde ich hier und da noch ein bisschen werkeln. Habt es fein und genießt das Frühsommerwetter. Ich hüpf derweil noch schnell zum Gartenglück.

 

PS:

Dass ich momentan selten bei Euch kommentiere, liegt nicht nur an meiner Mai-Blogpause. Diese „dämliche“ Captcha-Abfrage, ohne die man bei Blogger nicht kommentieren kann, treibt mich in den Wahnsinn. Sie läuft zumindest bei mir augenblicklich als Endlosschleife. Es ist eine unendliche Clickerei und ständig tauchen neue Fragen auf. Nach zwei Versuchen lasse ich es deshalb mit dem Kommentieren ganz sein. Sorry, es tut mir wirklich leid, aber ich habe darauf einfach keine Lust und ich habe auch keine Ahnung, warum sich WordPress und Blogger gegenseitig das Leben so schwer machen müssen.

 

Gartenstille

Nicht nur im Garten ist es frühmorgens noch still, sondern augenblicklich auch hier im Glasperlengarten. Das bleibt auch noch ein bisschen so. Der Kopf ist leer – Maipause.

Genießt den augenblicklich wunderschönen Wonnemonat Mai, dessen Temperaturen zur Zeit Richtung Sommer gehen. In den Beeten wächst und blüht es prächtig. Alle meine neu gepflanzten englischen Rosen sind trotz der Frostperiode sehr gut angewachsen. Ich bin gespannt auf ihre Blüten und den Duft. Aber noch ist es ja nicht so weit. In der Zwischenzeit freue ich mich weiterhin über meine herrliche Blumenwiese und die vielen Bienen und Hummeln, die sich darin tummeln, und auch in den Beeten wird es immer farbenprächtiger.

Ach ja, kleiner Kater hinterlässt für Euch hier schnurrende Grüße. Er hat augenblicklich Katzenminze für seinen Speiseplan entdeckt. Bei einer von den beiden neuen Pflanzen hat er hinter meinem Rücken und in Windeseile fast alle Blüten abgebissen und sich schmecken lassen…

Ich verschwinde jetzt wieder im Garten und in meine Maipause, werde hier und da buddeln, die restlichen Kübel für den Sommer bepflanzen und die Gartenstille auf meiner Gartenbank genießen.

Wiesenbunt

Eine Eintagsfliege war der gestrige wunderschöne Maitag mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen, einfach schön. Das lässt den Frost und dessen Folgen schnell vergessen, aber die nächsten frostigen Nächte sollen ja schon wieder vor der Tür stehen  😦 . Da kann man nur hoffen, dass es diesmal nicht mehr so arg werden wird. Heute regnet es, aber das Nass hat dem Garten auch gefehlt. Man kann zusehen, wie es fast jede Stunde grüner wird und überall spriesst. Maigrün

Mai und Juni sind meine Lieblingsmonate, und auch in diesem Jahr habe ich auf der Wiese wieder ungemähte Inseln stehen lassen, wo alles wachsen und blühen darf wie es will. Und das tut es! Ein Paradies für Bienen und Hummeln, die gestern zahlreich zum Festmahl erschienen. Bis in den Abend hinein hörte man es überall summen und brummen.

 

Auch auf die kleine Nervensäge hat die Blumenwiese mit ihrem Duft eine magische Anziehungskraft. Der Kater liebt sie und wirft sich oftmals wonnig schnurrend ins Blütenreich.

 

In der Nachbarschaft kreist permanent Robby, ein kleiner Mähroboter über den Rasen. Grün und gepflegt sieht es dort aus. Aber es gibt auch keine bunten Wiesenblumen, keine Pusteblumen, die ihre federleichten Samenschirmchen durch die Luft schweben lassen, keine Gänseblümchen, die sich mit ihrem strahlenden Weiß der Sonne entgegenrecken, keine strahlend blauen Günselblüten, die von Bienen und Hummeln umschwärmt werden, keine Wiesenmargeriten, die demnächst aufblühen… Eine andere Vorstellung von Garten und Natur. Ich dagegen liebe meine Blumenwiese, das kleine Paradies für Mensch und Tier.

Habt einen schönen Maisonntag und genießt ihn trotz Tropfen vom Himmel. Ich hüpf jetzt mit der bunten Blumenwiese noch schnell zum Gartenglück von Loretta und Wolfgang.