Doch, mich gibt es noch…

Der Sommer ist vorbei und eigentlich sollte Ende August auch meine Blogpause zu Ende gehen. Aber das Leben läuft manchmal anders als man denkt, und die Auszeit wurde ein bisschen länger als geplant.

Demnächst gibt es hier auf dem Blog dann auch wieder etwas von mir zu lesen und auch auf Kommentare müsst Ihr Euch dann wieder gefasst machen  🙂 .

Kommt gut durch den Sturm!

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Plötzlich und unerwartet

oder: Pausen sind nicht gut!

Kann ja nichts passieren, ich mache ja Pause und arbeite dementsprechend selten auf dem Blog. Jedenfalls habe ich mir das so gedacht. Ein typischer Fall von „Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“…

Hinter meinem Rücken ist hier etwas im Gange, das ich mir immer noch nicht erklären kann. Langsam glaube ich, man darf/sollte das angespannte Verhältnis zwischen WordPress und Blogspot nicht kritisieren 😉 . Das Imperium schlägt sonst zurück – oder so ähnlich… Ja wirklich. Bei mir ist das so. Ich traute zuerst meinen Augen nicht, weil ich dachte, das kann einfach nicht sein. War es aber! Auch beim zweiten Blick war und blieb sie verschwunden: Meine interne Leseliste über Eure Blogs, die ich mir im Reader von WordPress angelegt hatte, war auf einmal von jetzt auf gleich um mindestens 75 % geschrumpft! Man könnte auch sagen: Bis auf einen kläglichen Rest waren fast alle Blogs verschwunden! Es sind mit zwei oder drei Ausnahmen ausschließlich Blogs von Blogger… Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, oder?

Mühsam habe ich die Leseliste inzwischen rekonstruiert, jedenfalls soweit mir mein Gedächtnis auf die Sprünge geholfen hat. Ein Gutes hatte die dubiose Aktion aber auch: Die Liste ist jetzt aufgeräumt und übersichtlich. Alles hat zwei Seiten – oder so ähnlich 🙂

Ach ja, noch etwas war beim Rekonstruieren der Liste höchst merkwürdig: Nach der Angabe der Blogadresse kam ausnahmslos bei allen Blogspot-Adressen die Meldung, dass der Blog unter der angegebenen Adresse nicht zu finden sei – ob ich ihn denn trotzdem abonnieren wolle… Ja, was denn nun? Die Blogs gibt es gar nicht, aber ich kann sie trotzdem in meiner Liste lesen? Ist ja lustig…

Ich ziehe jetzt mal vorsichtshalber den Stecker uns sammel nachher die beiden Fellnasen ein, die sich irgendwo im lichten Schatten verkrochen haben, denn am Horizont wird es langsam immer finsterer. Kommt gut durch den Gewittersonntag mit den höchst unangenehmen schwülen Temperaturen und bleibt von Unwetterschäden verschont!

Blütenrausch und ungebetene Gäste

Mich gibt´s noch  🙂

Ich tauche nur kurz aus der Mailpause auf und möchte Euch ein schönes langes Wochenende wünschen. Das Wetter ist traumhaft und die Temperaturen (noch) erträglich. Gartengenießerzeit!

Das Blütenmeer im Garten nimmt täglich immer größere Ausmaße an, die Anzahl der ungebetenen Gäste leider auch. Über Nacht haben sich unzählige schwarze Läuse auf den Kirschbäumen angesiedelt, hauptsächlich an den Zweigspitzen. Manche Blätter sind von unten fast durchgehend schwarz! Laus an Laus! Bei der Kübelkirsche konnte ich sie mit einer Sprühaktion halbwegs erfolgreich in Schach halten. Die alten Kirschbäume sind zu groß. Und nein, ich habe keinen Chemiecocktail gespritzt! Ich habe Großmutters Rat befolgt und Seifenlauge verwendet. Es hilft. Inzwischen haben grüne Läuse meine Rosen überfallen und etliche kleine Raupen habe ich auch schon abgesammelt.

 

Beim abendlichen Gartenrundgang entdeckte ich gestern, dass die Bobby-James-Rose im alten Kirschbaum auf einmal gelbe Blätter bekommt. Gedüngt habe ich sie im Frühjahr, und noch vor wenigen Tagen sah sie grün und gesund aus. Was nun? Habt Ihr einen Rat?

 

Einen Rat brauche ich auch für meinen Rhododendron, dessen Blätter nämlich so aussehen:

Bevor ich ihn abschneide oder völlig aus dem Beet entferne, hat vielleicht jemand von Euch einen Rat, was ich noch machen kann? Er steht in Rhododendronerde und wird auch ausreichend gedüngt. Ich denke, es sind die Schäden der Rhododendronzikade, die ihn im letzten Jahr heimgesucht hat. Die zweite Pflanze, die an anderer Stelle im Garten steht und ebenfalls befallen war, habe ich vor einigen Wochen radikal abgeschnitten. Mittlerweile treibt sie wieder aus und sieht bisher gesund aus. Sie darf vorerst bleiben…

Und jetzt findet Ihr mich wieder im Garten. Bevor es zu heiß wird, werde ich hier und da noch ein bisschen werkeln. Habt es fein und genießt das Frühsommerwetter. Ich hüpf derweil noch schnell zum Gartenglück.

 

PS:

Dass ich momentan selten bei Euch kommentiere, liegt nicht nur an meiner Mai-Blogpause. Diese „dämliche“ Captcha-Abfrage, ohne die man bei Blogger nicht kommentieren kann, treibt mich in den Wahnsinn. Sie läuft zumindest bei mir augenblicklich als Endlosschleife. Es ist eine unendliche Clickerei und ständig tauchen neue Fragen auf. Nach zwei Versuchen lasse ich es deshalb mit dem Kommentieren ganz sein. Sorry, es tut mir wirklich leid, aber ich habe darauf einfach keine Lust und ich habe auch keine Ahnung, warum sich WordPress und Blogger gegenseitig das Leben so schwer machen müssen.

 

Alt, idyllisch und gemütlich

Wie versprochen, berichte ich Euch heute ein bisschen vom idyllischen kleinen Städtchen Stolberg im Südharz.

Auf unserer diesjährigen Harzreise war uns der Wettergott besser gesonnen als im letzten Jahr. Unsere Ausflugsziele beschlossen wir immer ganz spontan beim Frühstück und Blick aus dem Fenster. Beste Freundin schlug eines Morgens vor, das alte Städtchen Stolberg zu besuchen und das war eine gute Entscheidung, wie sich herausstellte. Wir erreichten unser Ziel nach einer ca. 40 km langen Fahrt durch die in Herbstfarben leuchtende Harzer Berglandschaft. Ich verliebte mich auf der Stelle in das zauberhafte Örtchen mit seinen vielen Fachwerkhäusern. Solche alten Fachwerkbauten hatten schon immer magische Anziehungskraft auf mich und hier waren auf einem Fleck unzählige von ihnen versammelt, eines schöner restauriert als das andere.

Stolberg ist recht klein und hat ca. 1400 Einwohner. Bis 2010 besaß der beschauliche Ort Stadtrecht, dann wurde er in die Gemeinde Südharz eingemeindet. Gegründet wurde er vor über 1000 Jahren als Bergbausiedlung. Bis Anfang des 17. Jahrhunderts förderte man Eisen, Kupfer, Silber, Zinn und Gold.

Einen Besuch im Keks-Paradies sollte man nicht verpassen. Auch wir konnten dem Duft nicht widerstehen und waren im Werksverkauf… Ich sag nur: Weihnachtszeit, Zimtsterne, Spekulatius, handgemachte Pralinen und Schokoladenspezialitäten und noch vieles mehr… Aber nicht nur deshalb möchte ich irgendwann noch einmal nach Stolberg. Neben Quedlinburg und Wernigerode ist das für mich der schönste Ort im Harz und ganz sicher gibt es dort noch viel Schönes zu entdecken. Wernigerode kam uns in diesem Jahr touristisch ziemlich überlaufen vor. Jedenfalls war das in diesem Jahr so. Quedlinburg dagegen machte bei unserem erneuten Besuch einen gemütlicheren Eindruck, was auch daran liegen kann, dass die Stadt größer ist und sich die vielen Besucher in den zahlreichen Gassen verlaufen.