Lieblingsstücke

Ranunkelliebe

Meine Lieblings(schnitt)blume im Frühling ist eigentlich die Fresie, deren wundervoller Duft mich immer wieder verzauberte. Dieses Jahr war alles anders. Der zarte Duft, der für mich immer Inbegriff des Frühlings war, war verschwunden. Selbst beim Gärtner meines Vertrauens gab es ihn nicht mehr. Hatte man ihn weggezüchtet? Inzwischen waren aber fast unmerklich Ranunkeln in meinen Fokus gerückt und eroberten immer mehr mein Herz und nun hat mich die Ranunkelliebe fest im Griff, auch wenn diese Blumen kein bisschen duften. Wundervoll sind sie, die gedrehten Blütenrosetten, von denen jede ihren eigenen Zauber hat. Und – es sind äußerst dankbare Blumen für die Vase. Der letzte Strauss hat uns über zwei Wochen erfreut.

Diese Ranunkeln mit ihrer ungewöhnlichen Farbkombination sind eine Neuzüchtung, die ich neulich beim Gärtner meines Vertrauens entdeckte. Die dunkelgrüne Blütenmitte zieht alle Blicke auf sich.

 

Momentan erfreuen mich diese rosafarbenen Blüten mit ihrem Anblick:

Den gestrigen warmen Tag haben wir draußen verbracht und den Frühlingsgarten und die -sonne genossen. Leider soll es in den nächsten Tagen empfindlich kühler werden und die Temperaturen nachts wieder in Frostnähe rücken. Das ist gar nicht gut für den Garten, denn dort blüht und wächst schon viel zu viel.

Habt einen guten Start in die Osterwoche.

Funkelndes Herbstgeflüster

Vor einiger Zeit ist mir meine selbst gefertigte Lieblingskette zerrissen. Zum Glück ist es mir zuhause und nicht unterwegs passiert. In mühevoller Kleinarbeit und auf allen Vieren kriechend gelang es mir, die einzelnen Bestandteile der Kette wieder einzusammeln. Man glaubt ja gar nicht, wohin und wie weit so kleine Teile springen können. Sie hatten sich bis in den kleinsten Winkel des Zimmers verteilt und lagen in der hintersten Ecke unter den Schränken.

Gestern habe ich dann endlich mal meine Schatzkiste aus der Zeit der Schmuckherstellung aus dem Schrank geholt und angefangen, mir eine neue Longkette zu machen.  Ich finde, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Mir gefällt der zarte Schimmer der orangefarbenen Polarisperlen in Verbindung mit Bergkristall, Hämatit, handgefertigten Glasperlen (zum Teil meine eigenen) und den vielen Silberteilen ausgesprochen gut. Sie gefällt mir sehr, meine neue Kette und ganz bestimmt wird auch sie wieder zu einem meiner Lieblingsstücke werden.

Die Longkette ist verlinkt mit

Lichterzauber

Abends wird es nun zusehends immer früher dunkel. Die Zeiten, in denen man noch lange im Garten sitzen konnte, sind vorbei. Stattdessen bricht die gemütliche Jahreszeit mit Kerzenlicht und sonstigem Lichterzauber an. Und genau solch ein Lichterzauber ist vor ein paar Tagen im Glasperlengarten eingezogen. Ich hatte mich nämlich in eine (naja, wenn ich ehrlich bin, waren es ja alle…) der zauberhaften Filzlampen von Yvonne aus dem Wichtelhüsli verliebt. Sie macht wundervolle Dinge und ihren Werken sieht man an, mit wieviel Liebe sie hergestellt sind.

Es war fast wie Weihnachten, als der Postmensch klingelte und ein liebevoll verpacktes Paket ablieferte:

Die Lampe, die zum Vorschein kam, war noch viel schöner, als in Yvonnes Posting auf ihrem Blog. Eigentlich war es viel zu schade, sie aus der schönen Verpackung auszuwickeln:

Was ich bisher noch nicht wußte war, dass es in der Schweiz offensichtlich gefüllte Lampen gibt  :-). Jedenfalls war das bei meiner so, denn aus dem wunderschönen Filzwerk kam köstliche Schokolade zum Vorschein. Ja, die liebe Yvonne hatte sogar an unsere beiden Fellnasen gedacht und Leckerlis für die kleine Nervensäge und Sir Henry beigelegt, die sie sich nun katerlich teilen müssen…

Unseren neuen Lichtzauber haben wir noch am gleichen Abend eingeweiht.

Auch auf diesem Weg noch einmal vielen Dank, liebe Yvonne! Ich freue mich jeden Tag über Deinen wunderschönen Lichtzauber.

Wandschmuck

Nach der Renovierungsaktion lag mein Schmuck lange Zeit in einem Karton im Schrank. Es wurde Zeit, ihn ordentlich und übersichtlich aufzubewahren, ohne dass sich beim Herausholen Ketten ineinander verhedderten und erst mühsam entwirrt werden mussten.

Ein übrig gebliebenes, glattgehobeltes und gewachstes Holzbrett war die Lösung. Ich habe im gleichen Abstand zwei Reihen Nägel reingeschlagen (die Nägel sind versetzt angeordnet) und fertig war der Schmuck für die Wand :-). Jetzt hängen Ketten und Armbänder übersichtlich an der Wand und das Ganze ist zudem noch ein toller Hingucker und im wahrsten Sinne des Wortes „Wandschmuck“.

Mit dem Wandschmuck geht es zu RUMS und Lieblingsstücke.