Zahlenspiele

13, 52, 104 … Wie Ihr sofort gemerkt haben dürftet, das sind keine Lottozahlen. Das sind nur ein paar Zahlen aus meinem Nähzimmer. Genauer gesagt handelt es sich dabei um meinen Frühlingsquilt, den ich mittlerweile auf die gewünschte Größe gebracht habe. Nein, fertig genäht ist er noch nicht, aber er wächst und gedeiht  🙂

Es war gar nicht so einfach, für die Vergrößerung die vielen bunten Stoffstreifen so zusammen zu fügen, dass es hinterher nicht zu bunt, sondern auch harmonisch wirkt. Den vergrößerten rechten Rand der zukünftigen Quiltdecke habe ich nun im gleichen Muster wie die ersten beiden Quadrate der linken Seite gestaltet. Farben und Muster wiederholen sich also rechts und links, was ein bisschen Ruhe in das Gesamtbild bringt. Ähnlich habe ich es mit der Verlängerung der Decke gemacht, in dem sich nun am oberen Rand die ersten drei Reihen des unteren Randes wiederholen.

13 Reihen sind es geworden, die sich aus 104 bunten Quadraten zusammensetzen. Jeweils zwei davon liegen jetzt fertig zusammengenäht auf dem großen Tisch. Ein Stapel von 52 Stoffstücken wartet darauf, dass ich die Nähte fein säuberlich bügele, bevor meine „Lieblingsarbeit“ kommt, die Randbegradigung vor dem endgültigen Zusammennähen zu einer Decke. Schweiß-von-der-Stirn-wisch …

 

* * *

Auch heute gibt es wieder etwas BUNTES gegen das Himmelsgrau:

 

Nachtrag:

11.30 Uhr: Meine Bunt-gegen-Grau-Aktion scheint Wirkung zu zeigen. Seit einer halben Stunde scheint hier die Sonne! Ja, diese komische gelbe Scheibe am Himmel ist doch noch da  🙂

Advertisements

Es geht voran …

Die Lust am kreativen Geschehen ist endlich wieder zurück, und langsam aber sicher nimmt nun auch der UFO-Frühlingsquilt Gestalt an. Stoff zuschneiden ist ja so gar nicht mein Ding und auch der Grund dafür, dass ich mich bisher noch nicht ans Nähen von Kleidung gewagt habe. Ich fürchte, das wird auch so bleiben. Zuschneiden ist einfach ein Gräuel für mich. Aber sämtliche Stoffstücke für die Vergrößerung des Quilts sind mittlerweile geschnitten, und einen Teil habe ich auch schon zusammengenäht.

Die größte Hürde liegt dann allerdings noch vor mir: Ich muss die Stoffstücke vor dem endgültigen Zusammennähen erst noch auf ein einheitliches Maß bringen, damit alles fein zusammenpasst und es nachher keine schiefen Nähte gibt… Leider habe ich noch keine Schablone in der passende Größe gefunden, die mir diese Arbeit erheblich erleichtern würde. Mal sehen, ob ich das vielleicht mit einer festen Pappe in der Größe der genähten Stoffrechtecke hinkriege.

 

Kreatives Frühlingsbunt

Nach einer gefühlten Ewigkeit war ich jetzt endlich mal wieder in meinem Kreativzimmer. Dort schlummert ja (ebenfalls seit einer gefühlten Ewigkeit) der angefangene Frühlingsquilt vor sich hin. Zeit, ihn endlich fertig zu nähen, zumal die frischen Farben so gut in die kommende Jahreszeit passen. Völlig vergessen hatte ich nach der langen Zeit, dass ich bereits eine komplette Jelly-Roll vernäht hatte. Nachdem ich die bereits vorhandenen zehn Reihen auf dem großen Schneidetisch ausgebreitet hatte, war mir recht schnell klar, dass mir die Decke nicht groß genug ist. Zu meinem großen Erstaunen fand sich im Stoffschrank noch eine weitere Jelly-Roll aus der gleichen Stoffserie. Hurrah!

Ich habe längere Zeit darüber gegrübelt, wie ich den Quilt auf die gewünschte Größe bringe: Entweder, ich verbreitere und verlängere ihn nach dem bereits vorhandenen Muster, oder ich nähe ringsherum die langen Stoffstreifen der Jelly-Roll an. Allerdings hat sich mir inzwischen die Frage gestellt, ob die Stroffstreifen, die dann quasi wie eine Umrandung wirken, die gesamte Decke nicht zu unruhig erscheinen lassen, zumal sie ja eh schon bunt genug ist. Harmonischer wirkt der Quilt vermutlich, wenn ich ihn im bisherigen Muster vergrößer. Vielleicht würde eine zusätzliche einfarbige Umrandung noch ein bisschen mehr Ruhe ins Muster bringen. Was meint Ihr?

Das passt nicht richtig zusammen

Nach trostlosen Regentagen hätte  man heute fast wieder T-Shirts aus dem Schrank holen können. Zum strahlend blauen Himmel und Temperaturen um 15° (in der Sonne lagen die gefühlt noch ein wenig höher) wollen Sternenglanz, Kerzenleuchter, Kugeln, Engel und überhaupt Adventsdeko irgendwie nicht so richtig passen.

Wie Ihr sicherlich wisst, gehöre ich, was Weihnachten angeht, zu den Spätzündern und laufe meistens erst in allerletzter Minute zur Höchstform auf (leichte Panik eingeschlossen, nicht rechtzeitig alles zu schaffen…). Mittlerweile kann ich aber recht gelassen damit umgehen, denn bisher habe ich das Fest ja noch nie verpasst  🙂 .  Und Ideen, um liebe Menschen zu beschenken, sind mir auch noch immer rechtzeitig eingefallen. Da in diesem Jahr die Adventszeit recht kurz ist, weil ja der 4. Advent gleichzeitig Heiligabend ist, bin ich, man höre und staune, schon ein bisschen früher weihnachtlich angehaucht als üblich. Heißt: Es gibt nicht nur schon ein wenig Deko, auch meine Nadelfee war bereits im Einsatz für ein paar kleine Geschenke. Und so trat heute ein reicher Sternensegen in Konkurrenz mit dem fast sommerlichen Wetter draußen vor dem Fenster.

 

Gold gegen Grau

Goldener Herbst kämpft gegen graues Regenwetter – so ist es jedenfalls hier. Von leuchtend bunter Herbstlandschaft kann seit gefühlten Wochen keine Rede sein, es regnet nämlich fast pausenlos, und mittlerweile ist im Garten auch die letzte Blüte verfault, so dass ich nur auf Euren Blogs die herbstliche Farbenpracht bewundern kann. In anderen Gegenden scheint es in dieser Hinsicht wahre Blütenparadiese zu geben. Wir dagegen sind in diesem Jahr reichlich mit Nass von oben gesegnet gewesen. Aber die Aussichten für´s Wochenende klingen ja wenigstens gut. Endlich soll goldener Herbst einziehen, zumindest für ein paar Tage. Das wird dann gerade reichen, um den Garten winterfest zu machen. Tomaten- und Paprikapflanzen habe ich schon vor einiger Zeit entsorgt. Man kann es nicht ändern, und es ist allemal besser, als vom unglaublichen Sturm letzter Woche mit seinen großen Schäden heimgesucht zu werden. Wir hatten Riesenglück und wurden nur als Randgebiet mit mehr oder weniger heftigen Böen gestreift. Beste Freundin dagegen war mittendrin und war fast drei Tage ohne Strom. Wer immer noch Klimaerwärmung mit den entsprechenden Folgen leugnet, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.

Die Regenzeit habe ich genutzt und endlich den Bericht über unser Pferdeabenteuer vor einigen Jahren auf die wiederauferstandene Reiseseite gesetzt. Mein Kreativzimmer dagegen dümpelt immer noch mehr oder weniger vor sich hin. Vor einiger Zeit hatte ich aus Stoffresten einen „Dresdner Teller“ genadelt, der ein Kissen zieren sollte. Ich weiß nicht wirklich, was mich dazu bewogen hat, als Untergrund einen grob gewebten Stoff zu nehmen, der schon fast beim puren Ansehen ausfranst. Noch viel unverständlicher ist mir allerdings, dass ich den Stoff nicht in ausreichender Kissenbreite in den Stickrahmen gespannt habe… Zum Wegwerfen ist mir der verunglückte „Teller“ allerdings zu schade. Aber mir ist auch noch nichts eingefallen, wie ich ihn verwenden kann. Habt Ihr eine Idee?