Es geht voran …

Die Lust am kreativen Geschehen ist endlich wieder zurück, und langsam aber sicher nimmt nun auch der UFO-Frühlingsquilt Gestalt an. Stoff zuschneiden ist ja so gar nicht mein Ding und auch der Grund dafür, dass ich mich bisher noch nicht ans Nähen von Kleidung gewagt habe. Ich fürchte, das wird auch so bleiben. Zuschneiden ist einfach ein Gräuel für mich. Aber sämtliche Stoffstücke für die Vergrößerung des Quilts sind mittlerweile geschnitten, und einen Teil habe ich auch schon zusammengenäht.

Die größte Hürde liegt dann allerdings noch vor mir: Ich muss die Stoffstücke vor dem endgültigen Zusammennähen erst noch auf ein einheitliches Maß bringen, damit alles fein zusammenpasst und es nachher keine schiefen Nähte gibt… Leider habe ich noch keine Schablone in der passende Größe gefunden, die mir diese Arbeit erheblich erleichtern würde. Mal sehen, ob ich das vielleicht mit einer festen Pappe in der Größe der genähten Stoffrechtecke hinkriege.

 

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Kreatives Frühlingsbunt

Nach einer gefühlten Ewigkeit war ich jetzt endlich mal wieder in meinem Kreativzimmer. Dort schlummert ja (ebenfalls seit einer gefühlten Ewigkeit) der angefangene Frühlingsquilt vor sich hin. Zeit, ihn endlich fertig zu nähen, zumal die frischen Farben so gut in die kommende Jahreszeit passen. Völlig vergessen hatte ich nach der langen Zeit, dass ich bereits eine komplette Jelly-Roll vernäht hatte. Nachdem ich die bereits vorhandenen zehn Reihen auf dem großen Schneidetisch ausgebreitet hatte, war mir recht schnell klar, dass mir die Decke nicht groß genug ist. Zu meinem großen Erstaunen fand sich im Stoffschrank noch eine weitere Jelly-Roll aus der gleichen Stoffserie. Hurrah!

Ich habe längere Zeit darüber gegrübelt, wie ich den Quilt auf die gewünschte Größe bringe: Entweder, ich verbreitere und verlängere ihn nach dem bereits vorhandenen Muster, oder ich nähe ringsherum die langen Stoffstreifen der Jelly-Roll an. Allerdings hat sich mir inzwischen die Frage gestellt, ob die Stroffstreifen, die dann quasi wie eine Umrandung wirken, die gesamte Decke nicht zu unruhig erscheinen lassen, zumal sie ja eh schon bunt genug ist. Harmonischer wirkt der Quilt vermutlich, wenn ich ihn im bisherigen Muster vergrößer. Vielleicht würde eine zusätzliche einfarbige Umrandung noch ein bisschen mehr Ruhe ins Muster bringen. Was meint Ihr?

Gold gegen Grau

Goldener Herbst kämpft gegen graues Regenwetter – so ist es jedenfalls hier. Von leuchtend bunter Herbstlandschaft kann seit gefühlten Wochen keine Rede sein, es regnet nämlich fast pausenlos, und mittlerweile ist im Garten auch die letzte Blüte verfault, so dass ich nur auf Euren Blogs die herbstliche Farbenpracht bewundern kann. In anderen Gegenden scheint es in dieser Hinsicht wahre Blütenparadiese zu geben. Wir dagegen sind in diesem Jahr reichlich mit Nass von oben gesegnet gewesen. Aber die Aussichten für´s Wochenende klingen ja wenigstens gut. Endlich soll goldener Herbst einziehen, zumindest für ein paar Tage. Das wird dann gerade reichen, um den Garten winterfest zu machen. Tomaten- und Paprikapflanzen habe ich schon vor einiger Zeit entsorgt. Man kann es nicht ändern, und es ist allemal besser, als vom unglaublichen Sturm letzter Woche mit seinen großen Schäden heimgesucht zu werden. Wir hatten Riesenglück und wurden nur als Randgebiet mit mehr oder weniger heftigen Böen gestreift. Beste Freundin dagegen war mittendrin und war fast drei Tage ohne Strom. Wer immer noch Klimaerwärmung mit den entsprechenden Folgen leugnet, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.

Die Regenzeit habe ich genutzt und endlich den Bericht über unser Pferdeabenteuer vor einigen Jahren auf die wiederauferstandene Reiseseite gesetzt. Mein Kreativzimmer dagegen dümpelt immer noch mehr oder weniger vor sich hin. Vor einiger Zeit hatte ich aus Stoffresten einen „Dresdner Teller“ genadelt, der ein Kissen zieren sollte. Ich weiß nicht wirklich, was mich dazu bewogen hat, als Untergrund einen grob gewebten Stoff zu nehmen, der schon fast beim puren Ansehen ausfranst. Noch viel unverständlicher ist mir allerdings, dass ich den Stoff nicht in ausreichender Kissenbreite in den Stickrahmen gespannt habe… Zum Wegwerfen ist mir der verunglückte „Teller“ allerdings zu schade. Aber mir ist auch noch nichts eingefallen, wie ich ihn verwenden kann. Habt Ihr eine Idee?

Auf der Suche

nach einem neuen Zuhause, wo sie gebraucht werden, sind auf meinem Nähtisch drei Rollen Handquiltgarn. In einem Anfall von „jugendlichem Leichtsinn“ – jaja, den gibt es auch, wenn die Haare zunehmend silbriger werden 🙂 – habe ich mir vor einiger Zeit Handquiltgarn gekauft, weil ich dachte, ich müsste meinen nächsten Quilt unbedingt mit der Hand quilten. Schon nach den ersten Stichen wurde mir klar, dass das nicht meine nächste Leidenschaft werden würde. Und nun schlummert das Garn in meinem Nähzimmer vor sich hin, anstatt einen Quilt zu verzieren. Es würde mich freuen, wenn es jemand unter Euch Quilterinnen brauchen könnte.

YLI Handquiltgarn WHT White 400 yards, 367 m (2 Rollen, eine davon ist angefangen, ca. 1 m fehlt) – Auf der Rolle steht zwar „weiß“, aber ich persönlich würde eher sagen, dass es naturfarben ist.

Und dann habe ich noch eine vollständige Rolle von diesem hier 500 yards):

Wenn Ihr Interesse an dem Garn habt, schreibt mir doch bitte per Mail oder in der Kommentarfunktion.

Grüne Nettigkeiten für die Insel

Diesmal ist für die schöne Aktion der kleinen Nettigkeiten ein Umschlag mit grünen Kleinigkeiten auf die Reise gegangen. Er ging in den Norden, weit in den Norden, auf die Insel Rügen zu Kerstin und ihrem wolligen Landleben. Sie zaubert wunderschöne Dinge aus Wolle und ihre Färbeaktionen sind immer ein wahrer Farbrausch. Schade, dass Stricken nicht mein Ding ist… Ich weiß, dass sie aber nicht stickt. Was lag also näher, als für sie als kleine Nettigkeit ebenfalls bestickte Filzuntersetzer zu werkeln. Diesmal sind sie grün. Und diesmal habe ich auch nicht vergessen, den Taschenbaumler zu fotografieren, der mit auf die Reise gegangen ist …

Falls Ihr Euch nun fragt, warum ich die grünen Untersetzer jetzt nicht zeige – was soll ich sagen? Ich hoffe, Ihr habt genügend Vorstellungskraft und könnt Euch die orangefarbenen Untersetzer von hier auch in Maigrün vorstellen. Mit anderen Worten, es gibt keine Bilder davon, denn ich habe schlicht und ergreifend vergessen, sie zu fotografieren (Nachtrag: Auf Kerstins Blog könnt Ihr inzwischen Bilder der kleinen Nettigkeiten sehen. Vielen Dank, liebe Kerstin, für Deinen liebes Posting) . Den beigelegten kleinen Schmetterling übrigens auch – großes Kopfschüttel … Gemerkt habe ich das allerdings erst gerade beim Schreiben dieses Postings, als ich zunehmend verwirrt auf der Festplatte die Fotos suchte und nicht fand. Ich hätte Haus und Hof verwetten können, weil ich felsenfest davon überzeugt war, dass ich sie zusammen mit den orangefarbenen Untersetzern fotografiert habe. Tja, gut dass ich nicht gewettet habe, denn dann würde ich ab sofort mein Bett unter dem Sternenhimmel aufstellen müssen, weil ich kein Dach mehr über dem Kopf hätte  🙂  🙂  🙂 .

Also neeee, sind das nun die ersten Alterserscheinungen oder ein Zeichen dafür, dass mir zuviel im Kopf herumschwirrt? Ich bin nämlich augenblicklich neben diversen anderen Dingen auch noch mit den Vorbereitungen zum großen Geburtstag von Mutter Glasperlengarten beschäftigt. Ich grübel seit Tagen über ein kleines Geschenk für ihre Gäste nach, die diesen Ehrentag in schöner Erinnerung behalten sollen. Mir ist noch nichts Gescheites eingefallen. Habt Ihr vielleicht einen Tipp für mich?