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Wie Ihr seht, bin ich wieder auf mein altes Design zurückgegangen. Eine Woche lang war das mit dem neuen ein ewiges Auf und Ab. Mal gefiel es mir, dann wieder nicht. So richtig wußte ich nicht, was es war, was mich daran störte. Bis gestern – der Header. Nicht nur, dass mir die geringe Bildergröße nicht gefiel, hauptsächlich war es wohl die Farbe. Irgendwie wirkte sie auf mich bedrückend und ich fand, sie passte einfach nicht in die Jahreszeit, die jetzt immer bunter wird. Nun also wieder das alte Design, mit dem ich im Grunde genommen ja auch zufrieden war, bis auf die Tatsache, dass ich mal etwas anderes wollte. Anders war gestern…  🙂

Habt einen schönen Aprilsonntag, genießt das herrliche Wetter und kommt gut in den 1. Mai!

Verzauberung in den Tropen

Nein, hier ist jetzt nicht ganz plötzlich eine Hitzewelle über uns hereingebrochen  🙂 . Als ich heute Morgen in den Garten sah, war das Gegenteil der Fall – alles weiß, mehr als gestern, und noch mehr Pflanzen haben gelitten und sind der Kälte zum Opfer gefallen. Traurig genug für uns Gartenliebhaber. Wenn man aber liest, dass der Frost in vielen Obst- und Weinanbaugebieten einen totalen Ernteausfall bewirken wird, relativiert es sich ein wenig, denn dort stehen ganze Existenzen auf dem Spiel.

 

Aber über das leidige Frost-Thema wollte ich ja gar nicht berichten, sondern von verzauberten Tropen, wo nicht nur angenehme Temperaturen herrschen und es eine üppige Vegetation gibt. Wir haben gestern kurzentschlossen einen Ausflug in eine solche tropische Umgebung gemacht und haben den Schmetterlingsgarten in Sayn besucht! Sicherlich nicht zum letzten Mal, das stand schon in den ersten Minuten fest. Kaum ließ man die Klimaschleuse hinter sich und betrat die tropische Pracht in den beiden großen Glaspavillions, war man in einer anderen Welt. Ich war sofort hin und weg, als mich die himmelblauen und fast handtellergroßen Morpho (auch Himmelsfalter genannt) umflatterten. Diese filigranen Wesen in ihrer unglaublichen Farbenpracht verzauberten einen sofort. Später las ich einen Eintrag im Gästebuch des Schmetterlinggartens von jemanden der schrieb, so müsse das Paradies aussehen … Dem habe ich nichts hinzuzufügen, für mich war es nämlich genauso.

 

  • Alle nachfolgenden Bilder lassen sich durch „click“ vergrößern

 

Noch bis Ende Mai kann man sich im Schmetterlingsgarten von den „weißen Wochen“ bezaubern lassen. Überall begegnet man den schwarz-weißen Hochzeitsschmetterlingen, auch  „Weiße Baumnymphe“ genannt. Der Falter stammt aus Südostasien und erreicht eine Flügelspanne bis zu 12 cm.

 

Zu meinem großen Bedauern ließen sich die zauberhaften Himmelsfalter nicht fotografieren. Ständig tanzten sie im Sonnenlicht um einen herum, aber man konnte gar nicht schnell genug den Auslöser betätigen, da waren sie nämlich schon wieder woanders.

Sobald sie sich irgendwo niedergelassen hatten, klappten sie sofort ihre Flügel zusammen und man konnte nicht mal ahnen, welche Farbenpracht sie im Flug entfalten würden. Anmutig und wunderschön sahen sie dennoch aus.

Besonders gut betrachten konnte man sie an den zahlreichen Futterplätzen:

 

Im Dschungelgrün spazierte man über Brücken und an glucksenden Wasserfällen vorbei durch das gläserne Zuhause der Schmetterlinge. Man kam kaum von der Stelle, weil es fast bei jedem Schritt etwas zu entdecken gab. Hier und da lud eine Bank zum Verweilen ein. Stundenlang hätte ich dort sitzen mögen, um dem bunten Geflatter zuzusehen.

Das hier war der einzige Morpho, der sich mit ausgebreiteten Flügeln von mir fotografieren ließ.

 

Lustig anzusehen waren auch die Chinesischen Wachteln, die mit ihrem putzigen Mininachwuchs durchs Tropenparadies sausten. Sie sorgen dafür, dass sich keine Schädlinge im Dschungel breit machen und den Schmetterlingen schaden.

 

Bei unserem Rundgang durchs Schmetterlingsparadies stießen wir auch auf diesen lustigen Gesellen, der uns neugierig beäugte, als wir an seinem Zuhause vorbeischlenderten.

 

Es gab noch viel mehr zu bestaunen und wenn Ihr wollt, gibt es demnächst noch einen weiteren Post über unseren Besuch im faszinierenden Schmetterlingsgarten.

 

Neustart?

Und wieder stand gestern Abend Gartenverhüllung auf dem Programm, es war erneut Frost angesagt. Im vergangenen Jahr hatten wir um diese Zeit auch kalte Nächte, aber damals war vorher die Natur noch nicht so weit fortgeschritten, dass es große Schäden gab. Ganz anders in diesem Jahr. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass schon mal soviel verfroren ist wie jetzt. Ich hoffe ja immer noch, dass ein Teil der Pflanzen vielleicht doch noch einmal neu startet, wenn es wärmer wird. Aber erst mal rückt für die nächsten Tage ein neuer Frosteinbruch heran  😦 .

 

 

Einen „Neustart“ hat mein Blog gemacht. Mir war so danach – ein neues Aussehen musste her. Ich bin noch nicht ganz sicher, ob das Design so bleibt, oder ob ich vielleicht wieder zum alten zurückkehre. Momentan gefällt mir das neue recht gut. Was meint Ihr?

Traum und Wirklichkeit

Soviel steht jetzt schon mal fest: Gartenträume und die Realität werden in diesem Jahr weit auseinander klaffen. Dafür hat die Frostperiode gesorgt. Ein trauriger Rundgang war das heute Morgen durch den Garten. Auch in der vergangenen Nacht hatte es noch einmal gefroren, aber nicht mehr so arg wie in den Nächten vorher. Gut, dass ich soviel wie möglich abgedeckt hatte. Was ohne Schutz bleiben musste, sieht zum Teil erbärmlich aus. Die Azaleen, über und über voller Knospen und kurz vor der Blüte, hat es neben der Kletterhortensie am schlimmsten erwischt, und auch die Blüten der Rhododendren sind alle erfroren.

 

So herrlich blühten die Azaleen im vergangenen Jahr. Diesmal werden sie bis auf wenige Blüten farblos bleiben (naja, das Grün bleibt uns hoffentlich erhalten…).

 

Und auch auf diesen Anblick der blühenden Rhododendren werden wir verzichten müssen:

Ich hoffe ja, dass sich die Astilben und der Ahorn noch mal erholen werden.

 

Trotzdem haben wir Glück gehabt, denn andere Regionen hat es weitaus schlimmer erwischt, denn es geht nicht nur um erfrorene Gartenpflanzen. Dort stehen bei den Obstbauern zum Teil ganze Existenzen auf dem Spiel. Nicht jeder hat die Möglichkeit (und die finanziellen Mittel), die Obstplantagen ganze Nächte hindurch ununterbrochen mit Wasser zu berieseln und auf diese Art und Weise zu versuchen, die Blüten vor dem Frost zu schützen. Und wenn man sich die Alpenregion anguckt mit Temperaturen bis -10°, da kann es einen nur gruseln. Tiefster Winter! Und die Frostperiode ist ja auch noch längst nicht vorbei.

Auch wenn die nächsten Nächte frostfrei bleiben sollen, ich habe mein Verpackungsmaterial gar nicht erst weit weggeräumt, denn der nächste Kälteeinbruch soll Anfang nächster Woche schon wieder vor der Tür stehen…

Eisige Zeiten

Diese Überschrift trifft zwar auf so vieles in der heutigen Welt zu, was zum großen Teil zutiefst beunruhigend ist, aber heute Morgen kann man fast zu der Ansicht kommen, dass sich die Natur dem anzuschließen beginnt. Die frostigen Temperaturen haben heute Nacht ziemlich zugeschlagen, und trotz meiner Abdeckaktion haben viele Pflanzen sichtbar Schaden genommen. Wie weit der geht, wird sich demnächst noch zeigen.  Insbesondere Rotahorn, Schmetterlingsstrauch und Kletterhortensie lassen auch jetzt in der Mittagssonne noch immer alle Blätter hängen 😦 . Wenn man den Wettervorhersagen glauben kann, werden sich die Temperaturen nachts in der nächsten Zeit mehr oder weniger weiter um den Gefrierpunkt bewegen, in manchen Nächten auch wieder einiges darunter. Ob die täglichen Abdeckaktionen auf Dauer viel bewirken, ich weiß es nicht, hoffen wir es.

Und wie sieht es bei Euch aus?